Viele Geheimnisse und ein großer Fehler
Kurzmeinung: Mich hat das Ende definitiv geschockt.

Titel: The Monet Family Shine Bright, Little Pearl
Band: 4 (von 7)
Autorin: Weronika Anna Marczak
Seiten: 606
Übersetzt: Paulina Schulz (aus dem Polnischen)
Erschienen: 2025
Verlag: Aufbau Verlage (atb)
Handlung:
Ein Luxus Leben, eine enge Familie, gute Freunde auf dem Papier klingt Hailie Monets Leben geradezu Perfekt.
Doch jeder Luxus hat seinen Preis und die Macht der Monets erfordert einen besonders großen.
Dabei kann man, auch leicht Fehler machen und Hailie passiert ein besonders Schlimmer.
Meine Meinung:
Ich war wegen des Endes von Band 3 super gespannt auf dieses Buch und man muss sagen außer das Hailie gefühlt nichts gelernt hat ist es mindestens so gut, wenn nicht sogar besser als die ersten drei.
Das könnte aber auch daran liegen, dass ich die ersten drei schon so oft gelesen habe, dass mich nichts überrascht und ich dieses Buch halt noch nicht so oft gelesen habe.
Figuren:
Am Ende des dritten Bands hat Hailie einen riesigen Sprung in Richtung Selbstbestimmung gemacht, indem sie mit Vincent einen Deal ausgehandelt hat: Ihr letzter Rest Privatsphäre gegen Selbstbestimmung.
Meiner Meinung ein ziemlich guter Deal. Als sie dann auf Leos Geburtstag will, ist die Überraschung groß, Vincent sagt ja.
Und dann sieht man mal wieder das sich Hailie keiner leih Gedanken über die Folgen der Folgen macht. Es passiert etwas und Hailie ist die erst die die Idiotische Entscheidung trifft und ihre neue Freiheit aufs Spiel setzt.
Ich frage mich wie sie nach Jahren des Zusammenlebens noch so idiotisch handeln kann.
Außerdem wirkt das ganze zwar irgendwie realistisch, aber dann doch als hätte die Autorin einfach keine Idee mehr gehabt.
Das Vincent ihr, das Ganze auch noch ohne irgendwelche Konsequenzen verzeiht, macht das ganze dann richtig seltsam und passt gar nicht zu ihm.
Zusammengefasst nach dem dritten Band hat Hailie ihr Gehirn oder ihre Fähigkeit logisch zu Denken irgendwo in der Villa der Monets verloren.
Zumindest kommt es mir manchmal in diesem Buch so vor.
Schreibstil:
Wie immer toll, flüssig und wundervoll zum Mitfiebern, wenn Hailie wieder etwas verdamt dummes macht.
Cover:
Ich sage es jedes mal: Woher kommen die Blumen?
Aber wie immer auch: Das die Nummer des Bands gleich auf dem Cover steht ist wundervoll.
Bei diesem Band im speziellen liebe ich den Kontrast. Die helle rosa Blume mit dem dunklen blauen Hintergrund ist einfach wunderschön.
Dazu kommen natürlich auch noch die goldenen Akzente, die das Cover definitiv von gut zu herausragend gut machen.
Ende:
Diesmal wieder ein echt fieser Cliffhanger.
Fazit:
Eine tolle Fortsetzung, die die Stimmung der ersten drei Bände perfekt hält und ihr gleichzeitig ihren eigenen Stempel aufdrückt.
Und es gibt wieder möglicherweise tigernde Inhalte: Familiare Gewalt, Tod der nahen Familie, vulgäre Sprache, psychisch und physische Gewalt, Alkohol- und Drogen Konsum, Waffen.
Viel Spaß beim Lesen!


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