Eine wundervolle Protagonistin und eine tödliche Gefahr.
Kurzmeinung: Ich habe dieses Buch so oft verschlungen, weil es so gut ist.

Titel: Das Reich der Sieben Höfe Dornen und Rosen
Band: 1 (von 6)
Autorin: Sarah J. Mass
Seiten: 457
Übersetzt: Alexandra Ernst (aus dem Englischen)
Erschienen: 2015
Verlag: dtv
Bewertung: 4,8/5 (mich haben Feyres leichtsinnige Entscheidungen teilweise echt gestört)
Handlung:
Nachdem Feyre einen Wolf im Wald erschossen hat, erscheint der furchterregende Heer des Frühlings und verlangt Wiedergutmachung.
So kommt sie ins Reich der Fae. Trotz all der Warnungen die sie über die trügerischen Fae gehört hat, wird aus Hass, Liebe und Leidenschaft.
Allerdings merkt Feyre bald, dass ein dunkler Schatten über dem Faereich und vielleicht könnte Feyre alle befreien.
Die Frage ist nur was wird es sie kosten?
Meine Meinung:
Ich habe das Buch im Urlaub zum ersten mal lesen, was toll war, aber rückblickend hätte mir klar sein sollen das ich ohne das nächste die ganze Zeit frustriert sein werde. Also habe ich das vernünftigste gemacht, was man in so einem Moment machen kann. Die Leseprobe des nächsten Bands lesen und einfach hoffen, dass es danach besser wird. Spoiler, wird es nicht. Aber was soll man tun!
Ich liebe dieses Buch, es ist wie ein Portal, dass dich sofort in eine andere Welt zieht.
Was mich gestört hat war, dass Feyre so garkeinen Selbsterhaltungstrieb besitzt und sich sofor in die nächste Gefahr stürzt.
Eigentlich ist sie doch schlau und ihr muss klar sein das sie gegen einen viel älteren und stärkeren Gegner keine Chance hat
Figuren:
Zuallererst Feyre ist eine besondere Figur.
Sie verliebt sich in Tamlin relativ schnell, dass könnte jetzt als dumm von ihr abgetan werden. Ich denke allerdings, dass solche angeblich dummen Entscheidungen meistens einen nachvollziehbaren Grund in der Vergangenheit haben.
Bei Feyre ist dieser Grund glassklar.
Als ihre Mutter noch lebte hat sie sich nicht für Fayre interessiert, ganz im Gegensatz zu ihren großen Schwestern, die sie geliebt hat.
Wenn man das erst einmal mit in die Geschichte nimmt, macht alles mehr Sinn.
Sie sorgt für ihre Familie und kümmert sich um alles, weil sie sich ihre Liebe und ihren Platz in der Familie verdienen will.
Sie hat das Gefühl, dass wenn ihre Mutter sie nicht lieben konnte, wie sollte es dann jemand anderes schaffen oder wollen.
Mit dem Gedanken macht ihre plötzliche unsterbliche Liebe und Loyalität für Tamlin erst richtig Sinn. Er ist der erste der sie einfach liebt ohne das sie dafür etwas anderes machen muss als dazusein.
Im Gegensatz zu Feyre, hat Tamlin keinerlei Probleme damit sich geliebt zu fühlen.
Sein Problem ist die Überfürsorglichkeit, die, die freie Jägerin in, Feyre zu erstickt zu droht. Das liegt offensichtlich daran, dass er seine Mutter und Schwester nicht retten konnte und sich deswegen schuldig fühlt.
Schreibstil:
Ich war ab dem ersten Kapitel verzaubert. Es gibt verschachtelte und kurze Sätze, aber egal wo sie sind meist mitreißend.
Feyre ist so spannend in Gedanken und teilweise bringt sie alles Perfekt auf den Punkt. Eine großartige Heldin, um aus ihrer Sicht zu schreiben.
Cover:
Ich bin nicht so ein Fan von Menschen auf dem Cover, aber sonst ist diese Stimmung, am Anfang des Buchs bei der Jagt gut eingefangen.
Ende:
Eigentlich kein Cliffhanger, aber man spürt und weiß das es im nächsten Buch erst richtig losgeht.
Fazit:
Eine starke Heldin mit sehr viel Mut, vieleicht sogar zu viel und eine riesige Gefahr.
In dem Buch gibt es gruselige, blutige und ein paar Stellen wo Feyre quasi Drogen bekommt. Also passt auf und seit nicht so selbst überschätzend, wie Feyre manchmal.
Viel Spaß beim Lesen!!! (Findet irgendjemand, auch das Feyre leichtsinnig ist?)


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