Wenn du erfährst, dass du nicht alles über dich selbst und die Weld wusstest.

Kurzmeinung: Ich mag den Schreibstil und die Geschichte, aber Megan ist mir manchmal nicht logisch verständlich.

Titel: Plötzlich Fee Sommernacht

Erschienen: 2010

Band: 1 (von 4)

Autorin: Julia Kagawa

Übersetzt von: Charlotte Lungstrass (aus dem Amerikanischen)

Seiten: 495

Verlag: Heyne

Handlung:

Megan Chase dachte ihr ganzes Leben lang sie wäre normal.

Sie hat eine Familie und einen guten Freund, trotzdem fühlt sie sich oft unsichtbar und das ist nicht das einzige seltsame in ihrem Leben.

Es ergibt keinen Sinn, bis sie, an ihrem 16 Geburtstag, eine Entdeckung macht.

Sie ist die Tochter der Königs des Feenkönigs Oberon und natürlich gerät sie sofort zwischen die Fronte eines schweren Kriegs.

Meine Meinung:

Jedes mal, wenn ich diese Reihe lesen will, bin ich komplett verwirrt, weil ich immer mit Frühling anfangen will.

Ich kann es mir nicht merken, dass der erste Band Sommernacht ist und der Frühlings Band der letzte ist.

Macht ja auch Sinn, wegen der Anlehnung an den Sommernachtstraum, dass es in dieser Reihenfolge ist, allerdings ist es in meinem Kopf Frühling, Sommer, Herbst und dann Winter. In dieser Reihenfolge nicht anders.

Beim Inhalt der Geschichte stören mich auch einige Dinge, hauptsächlich Megans unüberlegte und nicht mal annähernd logische Handlungen.

Sie ist mal wieder so ein Fall, bei dem man ein Kind sieht vor einer roten Ampel mit einem Auto, dass auf es zu rast. Es denkt sich dann kann ja nichts passieren, wenn ich jetzt über die Straße laufe. Aus irgendeinem Grund wird aber trotzdem am Ende alles gut, was man nicht Megans Logik und nur ein wenig ihrer Kompetenz zuschreiben kann. (Wirklich gut endet es erst nach dem letzten Band.)

Figuren:

Megan ist eine recht interessante Figur. Sie wird ihr ganzes Leben lang immer wieder vergessen, außer von zwei Personen ihrem kleinen Bruder Ethan und Robin Goodfellow.

Als sie, dann alles erfährt und ihr kleiner Bruder in Gefahr ist rennt sie, trotz all der Gefahren, los um ihn zu retten.

Einerseits kann ich sie verstehen, ihr Bruder ist in Gefahr, da denkt man nicht nach und macht einfach, andererseits Megan hat einen Vorteil, denn sie vollkommen vergisst.

Sie ist nur ein menschliches Mädchen keinerlei Kräfte, Erfahrungen in Nimmeria oder irgendwas nützliches.

Es gibt, aber eine Person, die sowohl die Mittel als auch die Macht und große Chancen hatte ihn zu retten, ihr Vater König Oberon.

Warum versucht sie nicht, diese große und wahrscheinlichere Chance, zu nutzen?

Denkt sie einfach nicht daran oder hat, dass vielleicht einen anderen Grund?

Als letztes kommt bei mir, dann noch die Frage auf liebt Megan Ethan eigentlich?

Man könnte jetzt einfach ja sagen, aber für mich wirkt sie nicht einmal annähernd verzweifelt genug, dass ich ihr abkaufen würde gerade einen sehr geliebten Menschen in Gefahr zu wissen.

Also meine Frage: Liebt sie Ethan wirklich, als Menschen und Bruder oder eher als Person, die sie nicht vergisst und sieht.

Trotz all dem ist Megan eine unglaublich beeindruckende Heldin, die sich durch alles durch kämpft und eine Menge leistet.

Schreibstil:

Manchmal ein bisschen schwer zu lesen, aber im großen und ganzen gut.

Cover:

Ich liebe es, dass die Wimpern an die jeweilige Jahreszeit  angepasst sind, allerdings sind Augen leicht unpassend für die Geschichte.

Man hätte so viele Motive nehmen können und es sind ausgerechnet Augen geworden?

Was sollen sie denn bedeuten? Sollen sie überhaupt was bedeuten?

Oder einfach schön aussehen, denn das tuen sie ganz sicher.

Ende:

Natürlich ein nerviger Cliffhanger. 

Fazit:

Eine Unterhaltsame und kreative Geschichte mit viel Abenteuer. Ich würde sie ab 11 empfehlen.

Schimmernd viel Spaß beim Lesen!


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