Perfekt für Fans von Percy Jackson oder griechischer Mythologie
Kurzmeinung: Ich finde viele Geschichten einfach sehr traurig.

Titel: Percy Jackson Griechische Helden Sagen
Erschienen: 2016
Band: 2 (von 2)
Autorin: Rick Riodrian
Seiten: 640
Verlag: Carlsen
Handlung:
In diesem Buch gibt es wieder keine zentrale Handlung, sondern eine Sammlung griechischer Heldensagen, erzählt von Percy Jackson.
Geschichten:
Jason, der Held der nie ankam:
Wie sieht ein griechischer Held für dich aus?
Stark, mutig und schlau.
Wenn ja, dann das trifft alles auf Jason zu, aber das heißt nicht das er ein Happy End bekam. Nein, es war das Gegenteil davon.
Jason wird als Kind zu Chiron gegeben und wächst dort mit dem Heldentraining auf. Das Problem daran ist nur, die prägendsten Jahre sind für uns alle die Kindheit. In diesen Jahren lernen wir wichtige Dinge wie sprechen und laufen, aber auch soziale Dinge zum Beispiel Bindungen aufbauen (zu Freunden und Familie) und den Umgang mit Emotionen, wie mit Enttäuschung.
Ich bin mir sicher in dieser Umgebung aufzuwachsen hat ihn im laufen und rennen sehr früh geprägt.
Was dabei zu kurz gekommen ist sind emotionalen Aspekte. Wie man Freundschaften schließt Beispielsweise.
Das hat Jason sein Leben lang geprägt: das er verlassen, von seiner eigenen Familie, wurde und nie ein Vorbild für den Umgang mit Emotionen hatte.
Diese Vorgeschichte ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Gründe, warum sein Leben so richtig schief gelaufen ist.
Er hat Jahre mit der Suche nach dem Goldenen Flies verbracht, er hat es auch gefunden, es hat im aber nichts gebracht.
Er hat auf seiner Reise seine Ehefrau Medea kennen gelernt. Sie hat später ihre gemeinsamen Kinder umgebracht.
Und um die Geschichte noch zu einem richtig traurigen Ende zu führen, er starb alleine, mitten auf dem Strand, erschlagen von dem Schiff mit dem er das alles erlebt hat. Der Argo.
Perseus, der Held mit dem Happy End:
Jetzt kommt mal ein Held mit fröhlicheren Geschichte und einem Happy End.
Was jetzt nicht heißen soll, dass er auf seinem Weg nicht Literweise Blut vergossen hat. Denn das hat er definitiv.
Wer alles die Filme, die Serie oder die Bücher gelesen hat, weiß das Percy nach Perseus benannt wurde. Und aus welchem Grund?
Einfach nur weil er ein Happy End hatte.
Das zeigt schon wie viele Happy Ends es für griechische Helden gibt.
Perseus leben war, aber auch nicht einfach. Das ganze Schlamassel begann nämlich nicht mal mit seiner Geburt sondern schon Jahre vorher.
Seine Mutter war Danaë eine griechische Prinzessin, ihr Vater der König steckte sie in eine Zelle, weil er Angst vor Konkurrenz für den Thron hatte.
Naja, das hat nicht funktioniert in ihrer Zelle wurde seine Mutter nämlich von Zeus schwanger. Und neun Monate später wurde Perseus geboren. Der König kriegte jetzt richtig Panik, stopfte die beiden in eine Holzkiste ließ sie zu Nagel und ab ins Meer damit.
Irgendwie überlebten die beiden und als Perseus, dann erwachsen wahr wurde die Sache erst richtig interessant.
Aber das zu erzählen würde den Rahmen hier sprengen.
Schreibstil:
Wundervoll wie immer. Ganz Percys Style sympathisch, verständlich und ein bisschen lustig.
Cover:
Ein sehr schönes Cover. Wieder mit weißen Statuen und diesmal einem blauen Hintergrund. Sieht auch sehr gut aus.
Fazit:
Was ich damit sagen will, es gibt in dem Buch solche und solche Geschichten und nicht alle gehen gut aus. Deswegen bekommt das Buch von mir, auch nur 3/5 Sternen. Es ist einfach nicht mehr Spaßig sondern traurig zu lesen, wenn man die ganze Zeit nur an den armen Jason denken muss. Es gibt natürlich auch tolle Sagen wie die von Perseus und Herkules, obwohl er auch kein nettes Ende hat.


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